Mahnwache gegen Atomwaffen

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Friedrichshafen, 8. 8. 2020 – In Erinnerung an den Atombombenabwurf auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki vor 75 Jahren haben Greenpeace-Ehrenamtliche in der Fußgängerzone in Friedrichshafen eine Mahnwache abgehalten. Riefen die Ehrenamtlichen auch die Bundesregierung zu atomarer Abrüstung auf: „Es ist ein moralisches und politisches Armutszeugnis, dass Deutschland noch immer an US-amerikanischen Atombomben festhält“, sagt Hardy Kraft von Greenpeace Friedrichshafen.
Laut einer aktuellen Greenpeace-Umfrage sind 83 Prozent der Menschen in Deutschland dafür, dass die US-amerikanischen Atombomben aus Deutschland abgezogen werden. Das ist das Ergebnis auf die Frage: „In Deutschland sind Atombomben aus den USA stationiert. Sollten diese durch neue Atombomben ausgetauscht werden oder komplett aus Deutschland abgezogen werden?“ Das Meinungsforschungsinstitut Kantar hat am 1. und 2. Juli 1008 Menschen befragt (online hier: act.gp/2Dg82SM).
„Deutschland hat die Möglichkeit, eine Vorreiterrolle einzunehmen, um atomare Abrüstung weltweit voranzutreiben. Abrüstung muss hier und heute beginnen, damit Gräueltaten wie in Hiroshima sich niemals wiederholen können. Dafür muss die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen“, so Hardy Kraft. 92 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger befürworten laut Umfrage, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet.
Greenpeace setzt sich ein für das friedliche Lösen von Konflikten, den Erhalt demokratischer Rechte, ein Rüstungsexportverbot in Drittländer, Krisen- und Kriegsgebiete sowie weltweite atomare Abrüstung und Umweltschutz.


 

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